Auch heute ging es wieder zum Strand. Aber diesmal wollten meine Leute am Strand langlaufen. Und da ich kein Spielverderber sein wollte, manchmal muss man auch seinen Leuten einen Gefallen tun, bin ich mitgegangen. Nach einer Weile machte Herrchen mich von der Leine los. War das toll. Herumtoben, Buddeln, Stöckchen tragen, große Stöckchen, versteht sich. Ab und an rief mich Herrchen zu sich und da es auch Leckerli gab und ich mich freute wenn Herrchen ganz begeistert war wenn ich auf ihn zu gerannt bin, hab ich auch meistens auf das Wort "Komm her" gehört.


Auf dem Rückweg trafen wir einen sehr großen Hund, der mit seinen Leuten spielte und ab und an sich ins Meer stürzte. Also mir war das ja viel zu kalt, naja, eigentlich fürchtete ich mich, bin schließlich klein und das Meer ist viel größer als ich, da darf man sich fürchten. Außerdem ist Herrchen auch nicht reingegangen. Da muß ich ja wohl auch nicht! Der andere Hund jedenfalls schien so viel Spaß wohl auch nicht zu haben, er stürzte immer wieder raus. und schüttelte sich, so daß ich auch bald tropfnass war. Jedenfalls löste Herrchen die Leine und ich durfte mit ihm spielen. Das hat Spaß gemacht, auch wenn ich aufpassen mußte, der andere war ja größer und konnte mich leicht umwerfen.


Als wir weitergingen, kamen wir an einem Restaurant vorbei. Und da ich schon sehr müde vom Herumtollen war, sind wir reingegangen. Drinnen gabs extra für mich einen Napf mit Wasser. Jaaaa... ein wenig hinlegen und schlafen. Soweit ich das noch mitbekam, bestellten sich Herrchen und Frauchen auch noch was, aber ich krieg ja eh nichts ab...


Später zu Hause bin ich nur noch zu meinem Bettchen gestolpert und hab den Rest des Tages verschlafen. Es war aber auch zu aufregend, so viele Hunde, so viele Menschen, immer neue Gerüche... An Urlaub könnte ich mich gewöhnen...

Am Vormittag sind wir die Hauptstraße lang gelaufen, War das aufregend, soviele Gerüche, soviele neue Situationen. Ich glaube, ich muss Frauchen und Herrchen ziemlich zur Weißglut getrieben haben: Hinsetzen, schauen, ein paar Schritte machen und wieder hinsetzen. Hey, ich bin klein, außerdem wer läuft schon gerne ins Unbekannte? Ich jedenfalls nicht.


Irgendwann waren wir an unserem Ziel angelangt. Ein weißer Strand. Und das Beste ich durfte frei laufen und ich konnte buddeln, buddeln buddeln. Ich glaub, ich hab die schönsten Löcher vom ganzen Strand gegraben!


Kurz nach Mittag ging es wieder heim. Ich war müde, hungrig und durstig, obwohl letzteres ging, da meine Leute an mein Schlabbernapf gedacht hatten!


Den Nachmittag hab ich verschlafen. Herrchen und Frauchen sind ohne mich weggegangen. Eigentlich wollte ich protestieren, aber ich war wirklich müde. Und am Abend ist Herrchen noch umfangreich mit mir spazieren gegangen. Langsam fange ich an, die Gegend zu kennen.


Interessant war noch, wieviele Artgenossen wir getroffen haben. Die meisten waren nett und haben mich schnuppern lassen. Nur einer war garstig, so ein großer. Der knurrte so, daß mir fast das Blut in den Adern gefror.


Langsam habe ich das Gefühl, Herrchen und Frauchen machen mich mit Absicht abends so müde. Auch diesmal war ich am Abend froh, endlich in die Heia zu kommen.

Uih... was ging denn heute morgen ab? Frauchen und Herrchen entwickelten eine hektische Betriebsamkeit. Das Wörtchen Urlaub fiel immer wieder. Und auf einmal ging es los. Im Auto war meine Schlafkiste, die ich natürlich ersteinmal belegte. Sicher ist sicher, nicht dass mir die jemand noch wegschnappt!


Die Fahrt selbst war lustig, Frauchen saß zusammen mit mir hinten, da konnte man prima spielen. Nur Herrchen war ein Spielverderber, er meinte, wir sollen nicht so einen Radau machen!


Zwischendurch gab es eine Pause, endlich was zu trinken und Hunger hatte ich auch. Aber meine Leute hatten an alles gedacht. Sehr schön, das gibt ein Bienchen.


Irgendwann waren wir dann endlich da! Herrchen murmelte etwas von zweieinhalb Stunden Stau und anderthalb Stunden Fähre anstehen, was auch immer das heißen mag.


Ich war jedenfalls äußerst müde. Ich merkte fast nicht, daß der Schlafort gar nicht mein übliches Zimmer war. Egal, meine Schlafstelle war da, das reichte.

Wie jeden Tag freute ich mich auf unseren Abendspaziergang. Denn den machen Frauchen und Herrchen mit mir immer gemeinsam. Außerdem hab ich, wenn ich Frauchen führen darf, mehr Freiheiten. Herrchen weigert sich ja so oft dahin zu gehen, wohin ich schnüffeln möchte.

Aber nach der Hälfte ging es plötzlich einen anderen Weg. Na gut, wir sind ja immer gespannt auf Neues. Aber was dann geschah... furchtbar. Wir standen an einer grossen Straße und pausenlos rollten die Autos an uns vorbei. Die sind sooooo groß... und ich bin doch noch soooooo klein. Aber Herrchen war da, wenigstens etwas, was ein wenig beruhigte. Und wieder nahm er mich auf den Arm. Daran könnte ich mich gewöhnen.

Zum Glück sind wir dann bald wieder nach Hause gegangen. Da war es viel ruhiger.

Heute war es vielleicht merkwürdig als ich aus dem Büro nach Hause fahren wollte.

Die Fahrt dauerte viel länger und als Herrchen Ausstieg, waren wir nicht in der Tiefgarage! Herrchen murmelte etwas von Autodurchsicht und verschwand. Er ließ mich allein! Yuki allein im Auto. Was für ein Glück, daß es bedeckt war. Hoffentlicht macht Herrchen das nicht mal, wenn draussen die Sonne scheint. Aber er kam schnell zurück und ich durfte aussteigen (Herrchen hob mich aus dem Auto, für mich ist die Stufe ja noch zu hoch!).

Dann stromerten wir ein wenig in der Gegend herum, war ein Acker, auf dem man prima schnüffeln konnte. Doch Herrchen meinte nun unbedingt mir einen Weg aufzwingen zu können. Notgedrungen marschierte ich mit, auf einem dieser hässlichen betonierten Wege, und immer wieder rauschten laut diese Autos vorbei.

Auf einmal kamen wir an etwas vorbei, wo Herchen meinte es sei ein Einkaufszentrum. Es raselte von sogenannten EInkaufswagen, Menschen hetzten vorbei, und so viele Gerüche. Nun war ich so verwirrt und beschloss nicht einen Schritt weiter zu gehen. Wer weiß, was noch so für unbekannte Gefahren hier kommen würden, wer weiß wo Herrchen mich noch hinführen will.

Doch irgendwie bemerkte er meine Nervosität und hob ich auf seinen Arm. Wir gingen dann in ein Haus, in dem viele Autos standen, die noch ganz neu dufteten. Herrchen meinte, hier müßten wir warten, bis unser Auto fertig sei. Na gut. Warten wir.

Aber wieso steht Herrchen plötzlich auf und schlendert von mir weg? Und jetzt verschwindet er auch noch hinter einem dieser Autos! Mehr als ein ängstliches Fiepen brachte ich nicht mehr heraus. Zum Glück hörte er das und kam gleich zurück.

Und irgendwann konnten wir endlich nach Hause fahren. Ich war wie zerschlagen.

Heute war unser Abendspaziergang richtig aufregend. Erst haben wir Felix getroffen, ein Whitwestdingsbums, und den durfte ich beschnuppern, und umlaufen und manchmal auch meine Pfötchen auf ihn legen. Ich war furchtbar aufgeregt. Felix selbst hat nur ab und an mal geknurrt. Das fand ich toll. Vielleicht darf ich ja öfter mal mit ihm spielen.

Dann gings weiter, da ich auf der ersten Runde kein Bock auf Häufchen machen hatte, legte Herrchen eine extra Runde ein. Und da ich herrchen mag, tat ich ihm den gefallen. Und dann haben wir *sie* getroffen... Gehört hatte ich ja schon von ihr, aber ich hab nie rausbekommen von wo das Bellen kam. Uih... war das eine alte Dame... 11 Jahre, und kaum noch Zähne. Auch hier war ich eifrig beim schnüffelkn und Küsschen geben, nur wenn ich ihr mal scherzhaft in die langen schlappohren Zwicken wollte hat sie geknurrt. Hach war das alles aufregend.

Als wir wieder zu hause waren, war ich sowas von müde. Ich verzichtete aufs übliche Ballspielen und hab mich gleich an meinen neuen Schlafplatz an der Tür gelegt und bin dann auch schnell eingeratzt. Hab gar nicht bemerkt, dass ich dadurch einmal Gassigehen verpass hatte. Machte nichts, denn selbst zum Trinken war ich zu müde. Und eigentlich war es mir gar nicht recht, als Herrchen mich 22 Uhr noch mal aufforderte, zum Klo zu gehen. Aber er war lieb, er verzichtete auf die volle Runde. Nach Bächlein anlegen ging es gleich wieder zurück und zum Weiterschlafen.

Am Abend, Herrchen ließ mich in meinem Auto Platz nehmen, dachte ich, daß wir nun nach Hause fahren würden. Doch Herrchen fuhr einen anderen Weg. Als ich ausstieg, war es nämlich nicht die heimische Tiefgarage. Ein paar Schritte und wir standen in einem Garten. Hach, was gab es da alles zu beschnuppern und zu kosten! Am liebsten hätte ich ja alles in den Mund genommen und geschmeckt. Irgendwann entdeckte ich die Terrasse... Und dann sa ich I H N !

An der Tür zur Terasse funkelten mich zwei Katzenaugen an. Aber was interessiert mich eine Katze? Wo es doch soviel anderes zu sehen gab!

Doch irgendwann sollte ich unbdingt das Haus betreten.

Puhhhh... was war denn das für ein glatter Boden? Da kann man ja gar nicht richtig laufen, da haben meine Pfötchen ja gar keinen richtigen Halt! Zum Glück war an einigen Stellen auch so ein Teppich-Dingsda. Der Kater hielt sich in respektvollem Abstand. Am ANfang wollte ich ja fröhlich auf ihn zuhüpfen und ihn begrüßen. Herrchen wollte aber nicht so wie ich, ich sollte Sitz machen und ihn mir ersteinmal anschauen. Wie langweilig!

Mitlerweile hatte ich Durst. Gut daß ich ein volles Wasserschälchen fand.

Irgendwann wollte Herrchen und die anderen Zweibeiner zu Abend essen. ich durfte zu Herrchens Füßen am Tisch liegen. Aber warum hielt er mich so vrkrampft fest? Ahhh, der Kater kam an den Tisch und ich sollte ihm nicht zu nahe kommen. Langsam hatte ich kein Interesse mehr, der Kater auch nicht. Was für ein Glück, daß Herrchen merkte, daß sich langsam das das getrunkene Wasser meldete!

Also ging es wieder raus in den Garten. Etwas herumtoben und ein gutes Plätzchen suchen. Uahhh. fertig.

Und dann ging es auch schon nach Hause.

Heute morgen ging es wieder in mein Büro. Eine Überraschung erwartete mich dort. Ich bekam eine neue Kollegin. Herrchen erklärte mir, daß die Kollegin Urlaub hatte. Urlaub... Was ist das wohl? Auch Herrchen erwähnte mal, daß wir demnächst in Urlaub fahren werden...

Jedenfalls scheint sie nett zu sein. Aber durch sie herrschte jetzt in meinem Büro wesentlich mehr Betrieb, ein dauerndes Kommen und gehen. Ich konnte nicht mehr so schön lange schlafen. Also mußte Herrchen öfter mit mir Pippi-Machen gehen.

Selbstverständlich hab ich auch heute wieder versucht, ob ich Herrchen nicht davon überzeugt bekomme, auf die doofe Leine und das doofe Brustgeschirr zu verzichten! Schließlich bin ich schon groß, immerhin 10 Wochen, und kann selbst am besten entscheiden, wo ich hingehen möchte.

Aber selbst nachdrücklicher Einsatz meiner spitzen Zähnchen überzeugte Herrchen nicht. Na, morgen ist auch noch ein Tag.

Am Ende des Büro-Tages zwickte mich etwas ganz furchtbar in der Seite, ich versuchte mit meinen Zähnchen an der Stelle zu knabbern und mit meinen Beinchen zu kratzen. Es war scheußlich unangenehm. Herrchen wurde sehr nervös und telefonierte mit Frauchen, dass sie schleunigst etwas gegen Flöhe holen solle... Na das kann ja was werden, wenn wir zu Hause sind.

Aber nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Zu Hause untersuchten Frau und Herrchen mich gründlich. Ich fand das ausgesprochen nervig. Zum Glück fand Herrchen dann den Grund für das Pieken: Ein kleines Stück Holz war der Übeltäter. Es jatte sich wohl vom Herumtoben in meinem Fell verfangen und pisackte mich. Schön daß es endlich weg war. Der Juckreiz nahm auch ab! Puhhhh... also keine Flöhe. Ich glaub, ich will auch gar nicht wissen, was das für kameraden sind!

Der Abendspatziergang war diesmal außerordentlich interessant. Wir begeneten einem anderen Hund. Mann war der groß. Aber Größe allein ist ja nichts. Bestimmt konnte man gut mit ihm spielen. Erwartungsvoll sah ich ihm schwanzwedelnd entgegen. "Spiel mit mir". Doch er antwortete nur mit tiefer Stimme: "Bäh... ein kleiner Welpe, was soll das.". Etwas verduzt sah ich ihm hinterher. Herrchen erklärte mir, daß der Hund schon sehr alt sei, da spielt man nicht mehr soviel. Also dann will ich nie Erwachsen werden!

Etwas später begegneten wir wieder einem Hund. der knurrte ganz aufgeregt. Aber nach einer Weile wurde er von seinen frauchen beruhigt und wir konnten uns ausgiebig beschnuppern. Der gefiel mir, nicht so von oben herab! ich werde mir merken wo der wohnt, vielleicht trifft man sich ja mal wieder.

Nach soviel Aufregung war ich dan am Abend wie zerschlagen, vor allem, weil Herrchen noch richtig heftig mit mir in der Wohnung herumgetobt ist. Das fand ich toll! Aber nun bin ich sooooo müde...

Eigentlich gibt es heute kaum etwas Nennenswertes zu berichten, Gassi gehen, schlafen, futtern, spielen, schlafen, Gassi gehen... Nur am Abend, da passierte es dann. Ich tollte mit Frauchen ganz ausgelassen herum, wir spielten mit dem Ball, und auf einmal war die Küche naß. Auwei gab das Ärger. Ich hab Herrchen noch nie so wütend erlebt. Er hat geschimpft und da ich Anfangs dachte, daß das nur ein weiteres Spiel war, hab ich lustig versucht nach seinen Händen zu schnappen. Am Ende schmiß er mich einfach raus, "Verschwinde", ein neues Wort. Etwas belämmert saß ich dann auf meiner Kuscheldecke und wartete ab.

Etwas später ging es dann auf unseren abendlichen Gassispaziergang. Was für ein Glück, das Donnerwetter war vorbei. und ich glaube, ich weiß jetzt, was ich falsch gemacht habe, zumindest hofft Herrchen, daß ich es begriffen habe, aber so sicher bin ich mir nicht.

Also Herrchen hat schon richtig gut drauf, wann ich immer auf'n Lokus muß! Doch dann lief alles irgendwie anders ab. Als wir wieder rein kamen, gab es nicht wie sonst Frühstück. Herrchen verschwand wieder im Schlafzimmer. Wollten die mich heute vergessen? Abwarten und erst einmal wieder etwas schlafen.

Irgendwann regte sich wieder etwas. Es gab Frühstück! Und ich lernte ein neues Wort: Wochenende. Ich hatte mich schon gewundert, warum wir nicht in mein Büro gefahren sind.

Wochenende ist auf jedenfall herlich! Es wird viel mehr gespielt und Herrchen und Frauchen nehmen sich mehr Zeit.

Am Abend waren die beiden lustig, ich hatte mich auf meinen üblichen Kontrollgang eingestellt, doch es kam viel besser! Statt nur einer Runde drehten wir sagenhafte drei Runden! Am Schluß fluchte Herrchen relativ laut darüber, daß ich nicht Häufchen gemacht habe. Aber wenn ich doch gar nicht muß?

Knapp drei Stunden später war es jedoch so weit. Und so ging ein wirklich toller Tag zu ende!