Ein Notarzt kommt selten allein...

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Also langsam übertreiben es Frauchen und Herrchen! Wirklich! Aber der Reihe nach.


Der Morgen begann wie üblich. Herrchen bequemte sich, mit mir auf'n Lokus zu gehen. Danach verschwanden wir beide wieder im Bett: Ich in meiner Kiste und Herrchen zu Frauchen ins Bett. Ich find übrigens doof, daß ich da nicht rein darf, um mitzukuscheln!

Gegen 10 Uhr stand Herrchen dann endgültig auf, kurze Pinkelpause und dann gabs endlich Frühstück. Trotz des gestrigen Ruhetags war ich immer noch müde, aber man soll das Frühstück ja nicht verderben lassen, also hab ich wie üblich reingehauen.


Irgendwann bequemte sich auch Frauchen aus dem Bett. Komisch, wieso braucht sie eigentlich immer so viel länger als ich und Herrchen?


Nachdem Frauchen und Herrchen gefrühstückt hatten, begannen sie 'ne Menge Zeug zusammenzusammeln. Das kannte ich schon, dann gibt es immer einen längeren Ausflug. Ja, es ging runter zu meinem Auto. Ich nahm hinten Platz und Herrchen durfte mich wieder fahren.


Während der Fahrt fiel mir wieder ein, daß ich etwas vergessen hatte: Ich mußte dringends für große Jungs. Zum Glück hatte ich Herrchen schon gut beigebracht, auf welche Wünsche er doch bitte einzugehen hat! Er hielt an und... uaaaa... fertig.


Nach einer guten Stunde waren wir dann da. Und dann ging die Tortur los: Vom Parkplatz zu irgend so nem doofen Turm latschen. Und ich durfte nicht mal mit rauf! Zum Glück hatte Herrchen keinen Bock raufzugehen und blieb bei mir. Irgendwann wurden wir von einem netten kleinen Mädel angequatscht. Sie wollte mich unbedingt streicheln. Naja, zum Glück hatte mir mal jemand verraten, daß wir Shiba Inus mit Kindern prima klarkommen, ich war deshalb also nett und hab mich Streicheln lassen. Aber Herrchen hatte doch arge Probleme zu verhindern, daß ich nicht nach den Händen des Mädchens schnappte. Standard hin, Standard her, nach anderer Leute Pfötchen schnappen, macht einfach zu viel Spaß, und ein wenig knurren verstärkt den Spaßfaktor noch.


Irgendwann war Frauchen wieder da. Nun sollte es endlich Mittag geben. Herrchen machte meine Süffelschüssel klar und eine handvoll Futter. Ich futterte alles auf. Denn eines wußte ich bereits: Wenn man irgendwohin ging, mußte man meistens den Weg auch wieder zurückgehen.


Meine Ahnung trog mich nicht, bin ein helles Kerlchen, gelle?


Wir begannen zurückzulaufen. ALso so lang hatte ich den Weg gar nicht in Erinnerung. Als wir am Auto ankamen, ließ ich mich ersteinmal ins Gras plumpsen. War ich geschafft. Zum Glück wollten Herrchen und Frauchen nicht gleich zurück fahren.


Die Rückfahrt habe ich verschlafen. Und auch zu Hause suchte ich gleich meine sich wieder an Ort und Stelle befindliche Kiste auf.


Aber das war noch nicht der Rest des Tages. Da endlich die Sonne einmal herausgekrochen kam, bettelte Herrchen bei Frauchen, ob wir nicht noch mal raugehen können. Frauchen ließ sich schnell überzeugen. Tja, und da man seinen Menschen auch ausreichend Auslauf gönnen muß, war ich auch einverstanden, obwohl ich schlafen doch irgendwie cooler fand!


Es ging, dann also zum Hundestrand, ca. 1 km Fußmarsch. Peanuts... AM Strand trafen wir ein paar Hunde, einer war nur etwas älter als ich, toll, mit ihm durfte ich meine Kräfte messen, leider war er größer als ich, aber da ich ihm fast bis an den Bauch reichte, konnte ich ihm immer in die Beine zwicken. unfair war nur, dass der sein größeres Gewicht ausnutzte und mich damit öfter mal zu boden drückte. Aber es machte Spaß!


Danach konnte ich noch mit Herrchen herumtoben.


Irgendwann hatte ich dann riesen Durst. Wobei ich die Bemerkung von Herrchen nicht so richtig verstand, wieso er das nächste Mal wieder zu trinken für mich mitnehmen wolle. Es gab doch hier Unmengen von Wasser! Es schmeckte zwar irgendwie anders und ich hatte irgendwie auch nicht den Eindruck, das das Durstgefühl geringer wurde, aber es war Wasser, viel Wasser. Nur dumm, dass Herrchen mich davon nicht viel trinken liess!


Als wir dann zu Hause waren, stürzte ich mich auf meine Schlabberschüssel und schleckte und schleckte und schleckte.


Und dann war ich endgültig geschafft heute. Gute Nacht, weckt mich, wenn ich mal aufs Klo muß, ihr wisst ja in etwa, wann es soweit ist...

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