Juni 2004 Archive

Wie jeden Tag freute ich mich auf unseren Abendspaziergang. Denn den machen Frauchen und Herrchen mit mir immer gemeinsam. Außerdem hab ich, wenn ich Frauchen führen darf, mehr Freiheiten. Herrchen weigert sich ja so oft dahin zu gehen, wohin ich schnüffeln möchte.

Aber nach der Hälfte ging es plötzlich einen anderen Weg. Na gut, wir sind ja immer gespannt auf Neues. Aber was dann geschah... furchtbar. Wir standen an einer grossen Straße und pausenlos rollten die Autos an uns vorbei. Die sind sooooo groß... und ich bin doch noch soooooo klein. Aber Herrchen war da, wenigstens etwas, was ein wenig beruhigte. Und wieder nahm er mich auf den Arm. Daran könnte ich mich gewöhnen.

Zum Glück sind wir dann bald wieder nach Hause gegangen. Da war es viel ruhiger.

Heute war es vielleicht merkwürdig als ich aus dem Büro nach Hause fahren wollte.

Die Fahrt dauerte viel länger und als Herrchen Ausstieg, waren wir nicht in der Tiefgarage! Herrchen murmelte etwas von Autodurchsicht und verschwand. Er ließ mich allein! Yuki allein im Auto. Was für ein Glück, daß es bedeckt war. Hoffentlicht macht Herrchen das nicht mal, wenn draussen die Sonne scheint. Aber er kam schnell zurück und ich durfte aussteigen (Herrchen hob mich aus dem Auto, für mich ist die Stufe ja noch zu hoch!).

Dann stromerten wir ein wenig in der Gegend herum, war ein Acker, auf dem man prima schnüffeln konnte. Doch Herrchen meinte nun unbedingt mir einen Weg aufzwingen zu können. Notgedrungen marschierte ich mit, auf einem dieser hässlichen betonierten Wege, und immer wieder rauschten laut diese Autos vorbei.

Auf einmal kamen wir an etwas vorbei, wo Herchen meinte es sei ein Einkaufszentrum. Es raselte von sogenannten EInkaufswagen, Menschen hetzten vorbei, und so viele Gerüche. Nun war ich so verwirrt und beschloss nicht einen Schritt weiter zu gehen. Wer weiß, was noch so für unbekannte Gefahren hier kommen würden, wer weiß wo Herrchen mich noch hinführen will.

Doch irgendwie bemerkte er meine Nervosität und hob ich auf seinen Arm. Wir gingen dann in ein Haus, in dem viele Autos standen, die noch ganz neu dufteten. Herrchen meinte, hier müßten wir warten, bis unser Auto fertig sei. Na gut. Warten wir.

Aber wieso steht Herrchen plötzlich auf und schlendert von mir weg? Und jetzt verschwindet er auch noch hinter einem dieser Autos! Mehr als ein ängstliches Fiepen brachte ich nicht mehr heraus. Zum Glück hörte er das und kam gleich zurück.

Und irgendwann konnten wir endlich nach Hause fahren. Ich war wie zerschlagen.

Heute war unser Abendspaziergang richtig aufregend. Erst haben wir Felix getroffen, ein Whitwestdingsbums, und den durfte ich beschnuppern, und umlaufen und manchmal auch meine Pfötchen auf ihn legen. Ich war furchtbar aufgeregt. Felix selbst hat nur ab und an mal geknurrt. Das fand ich toll. Vielleicht darf ich ja öfter mal mit ihm spielen.

Dann gings weiter, da ich auf der ersten Runde kein Bock auf Häufchen machen hatte, legte Herrchen eine extra Runde ein. Und da ich herrchen mag, tat ich ihm den gefallen. Und dann haben wir *sie* getroffen... Gehört hatte ich ja schon von ihr, aber ich hab nie rausbekommen von wo das Bellen kam. Uih... war das eine alte Dame... 11 Jahre, und kaum noch Zähne. Auch hier war ich eifrig beim schnüffelkn und Küsschen geben, nur wenn ich ihr mal scherzhaft in die langen schlappohren Zwicken wollte hat sie geknurrt. Hach war das alles aufregend.

Als wir wieder zu hause waren, war ich sowas von müde. Ich verzichtete aufs übliche Ballspielen und hab mich gleich an meinen neuen Schlafplatz an der Tür gelegt und bin dann auch schnell eingeratzt. Hab gar nicht bemerkt, dass ich dadurch einmal Gassigehen verpass hatte. Machte nichts, denn selbst zum Trinken war ich zu müde. Und eigentlich war es mir gar nicht recht, als Herrchen mich 22 Uhr noch mal aufforderte, zum Klo zu gehen. Aber er war lieb, er verzichtete auf die volle Runde. Nach Bächlein anlegen ging es gleich wieder zurück und zum Weiterschlafen.

Am Abend, Herrchen ließ mich in meinem Auto Platz nehmen, dachte ich, daß wir nun nach Hause fahren würden. Doch Herrchen fuhr einen anderen Weg. Als ich ausstieg, war es nämlich nicht die heimische Tiefgarage. Ein paar Schritte und wir standen in einem Garten. Hach, was gab es da alles zu beschnuppern und zu kosten! Am liebsten hätte ich ja alles in den Mund genommen und geschmeckt. Irgendwann entdeckte ich die Terrasse... Und dann sa ich I H N !

An der Tür zur Terasse funkelten mich zwei Katzenaugen an. Aber was interessiert mich eine Katze? Wo es doch soviel anderes zu sehen gab!

Doch irgendwann sollte ich unbdingt das Haus betreten.

Puhhhh... was war denn das für ein glatter Boden? Da kann man ja gar nicht richtig laufen, da haben meine Pfötchen ja gar keinen richtigen Halt! Zum Glück war an einigen Stellen auch so ein Teppich-Dingsda. Der Kater hielt sich in respektvollem Abstand. Am ANfang wollte ich ja fröhlich auf ihn zuhüpfen und ihn begrüßen. Herrchen wollte aber nicht so wie ich, ich sollte Sitz machen und ihn mir ersteinmal anschauen. Wie langweilig!

Mitlerweile hatte ich Durst. Gut daß ich ein volles Wasserschälchen fand.

Irgendwann wollte Herrchen und die anderen Zweibeiner zu Abend essen. ich durfte zu Herrchens Füßen am Tisch liegen. Aber warum hielt er mich so vrkrampft fest? Ahhh, der Kater kam an den Tisch und ich sollte ihm nicht zu nahe kommen. Langsam hatte ich kein Interesse mehr, der Kater auch nicht. Was für ein Glück, daß Herrchen merkte, daß sich langsam das das getrunkene Wasser meldete!

Also ging es wieder raus in den Garten. Etwas herumtoben und ein gutes Plätzchen suchen. Uahhh. fertig.

Und dann ging es auch schon nach Hause.

Heute morgen ging es wieder in mein Büro. Eine Überraschung erwartete mich dort. Ich bekam eine neue Kollegin. Herrchen erklärte mir, daß die Kollegin Urlaub hatte. Urlaub... Was ist das wohl? Auch Herrchen erwähnte mal, daß wir demnächst in Urlaub fahren werden...

Jedenfalls scheint sie nett zu sein. Aber durch sie herrschte jetzt in meinem Büro wesentlich mehr Betrieb, ein dauerndes Kommen und gehen. Ich konnte nicht mehr so schön lange schlafen. Also mußte Herrchen öfter mit mir Pippi-Machen gehen.

Selbstverständlich hab ich auch heute wieder versucht, ob ich Herrchen nicht davon überzeugt bekomme, auf die doofe Leine und das doofe Brustgeschirr zu verzichten! Schließlich bin ich schon groß, immerhin 10 Wochen, und kann selbst am besten entscheiden, wo ich hingehen möchte.

Aber selbst nachdrücklicher Einsatz meiner spitzen Zähnchen überzeugte Herrchen nicht. Na, morgen ist auch noch ein Tag.

Am Ende des Büro-Tages zwickte mich etwas ganz furchtbar in der Seite, ich versuchte mit meinen Zähnchen an der Stelle zu knabbern und mit meinen Beinchen zu kratzen. Es war scheußlich unangenehm. Herrchen wurde sehr nervös und telefonierte mit Frauchen, dass sie schleunigst etwas gegen Flöhe holen solle... Na das kann ja was werden, wenn wir zu Hause sind.

Aber nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Zu Hause untersuchten Frau und Herrchen mich gründlich. Ich fand das ausgesprochen nervig. Zum Glück fand Herrchen dann den Grund für das Pieken: Ein kleines Stück Holz war der Übeltäter. Es jatte sich wohl vom Herumtoben in meinem Fell verfangen und pisackte mich. Schön daß es endlich weg war. Der Juckreiz nahm auch ab! Puhhhh... also keine Flöhe. Ich glaub, ich will auch gar nicht wissen, was das für kameraden sind!

Der Abendspatziergang war diesmal außerordentlich interessant. Wir begeneten einem anderen Hund. Mann war der groß. Aber Größe allein ist ja nichts. Bestimmt konnte man gut mit ihm spielen. Erwartungsvoll sah ich ihm schwanzwedelnd entgegen. "Spiel mit mir". Doch er antwortete nur mit tiefer Stimme: "Bäh... ein kleiner Welpe, was soll das.". Etwas verduzt sah ich ihm hinterher. Herrchen erklärte mir, daß der Hund schon sehr alt sei, da spielt man nicht mehr soviel. Also dann will ich nie Erwachsen werden!

Etwas später begegneten wir wieder einem Hund. der knurrte ganz aufgeregt. Aber nach einer Weile wurde er von seinen frauchen beruhigt und wir konnten uns ausgiebig beschnuppern. Der gefiel mir, nicht so von oben herab! ich werde mir merken wo der wohnt, vielleicht trifft man sich ja mal wieder.

Nach soviel Aufregung war ich dan am Abend wie zerschlagen, vor allem, weil Herrchen noch richtig heftig mit mir in der Wohnung herumgetobt ist. Das fand ich toll! Aber nun bin ich sooooo müde...

Eigentlich gibt es heute kaum etwas Nennenswertes zu berichten, Gassi gehen, schlafen, futtern, spielen, schlafen, Gassi gehen... Nur am Abend, da passierte es dann. Ich tollte mit Frauchen ganz ausgelassen herum, wir spielten mit dem Ball, und auf einmal war die Küche naß. Auwei gab das Ärger. Ich hab Herrchen noch nie so wütend erlebt. Er hat geschimpft und da ich Anfangs dachte, daß das nur ein weiteres Spiel war, hab ich lustig versucht nach seinen Händen zu schnappen. Am Ende schmiß er mich einfach raus, "Verschwinde", ein neues Wort. Etwas belämmert saß ich dann auf meiner Kuscheldecke und wartete ab.

Etwas später ging es dann auf unseren abendlichen Gassispaziergang. Was für ein Glück, das Donnerwetter war vorbei. und ich glaube, ich weiß jetzt, was ich falsch gemacht habe, zumindest hofft Herrchen, daß ich es begriffen habe, aber so sicher bin ich mir nicht.

Also Herrchen hat schon richtig gut drauf, wann ich immer auf'n Lokus muß! Doch dann lief alles irgendwie anders ab. Als wir wieder rein kamen, gab es nicht wie sonst Frühstück. Herrchen verschwand wieder im Schlafzimmer. Wollten die mich heute vergessen? Abwarten und erst einmal wieder etwas schlafen.

Irgendwann regte sich wieder etwas. Es gab Frühstück! Und ich lernte ein neues Wort: Wochenende. Ich hatte mich schon gewundert, warum wir nicht in mein Büro gefahren sind.

Wochenende ist auf jedenfall herlich! Es wird viel mehr gespielt und Herrchen und Frauchen nehmen sich mehr Zeit.

Am Abend waren die beiden lustig, ich hatte mich auf meinen üblichen Kontrollgang eingestellt, doch es kam viel besser! Statt nur einer Runde drehten wir sagenhafte drei Runden! Am Schluß fluchte Herrchen relativ laut darüber, daß ich nicht Häufchen gemacht habe. Aber wenn ich doch gar nicht muß?

Knapp drei Stunden später war es jedoch so weit. Und so ging ein wirklich toller Tag zu ende!

Mein verstauchtes Füßchen ist Schnee von gestern, alles in Ordnung, nichts passiert!

Heute ist Herrchen nicht direkt in mein Büro gefahren, er wollte bei Kaufland vorbei. Und dort hat er mich doch tatsächlich allein im Auto warten lassen! Und dann fängt es auch noch zu regnen an, es platterte furchtbar. Endlich kam Herrchen zurück. Das Auto wurde richtig voll, hoffentlich will er mein Plätzchen nicht auch noch vollstellen!

In der Firma angekommen wollte ich möglichst schnell raus, das Frühstück und auch das gestrige Abendbrot meldeten sich. Aber Herrchen beachtete mich gar nicht, war mit seinen blöden Einkäufen beschäftigt. Phhhh... dann eben nicht, dahinten im Büro, da war ein gutes Plätzchen... Uahhh, fertig, wo ist das Papier?

Etwas später hat Herrchen die Bescherung gemerkt, tjaaaa, dass er sauer war, konnte man merken, aber schimpfen, das konnte er nicht, die Menschen glauben nämlich, daß wir Hunde ein sehr kurzes Kurzzeitgedächtnis haben.

Auf unseren regelmäßigen Runden, so alle zwei Stunden brauchte ich eine Pinkelpause, hab ich mal versucht, das Zepter selbst in die Hand zu nehmen. Ich schnappte nach Herrchens Händen, nach der Leine, rollte mich knurrte, quiekte und jaulte. Oje, Herrchen wurde richtig wütend. Naja, abwarten, man muß halt immer probieren, nur das Messen an den Stärksten macht uns stark!

Ansonsten war an diesem Tag nichts wirklich neues passiert.

Nein halt: mein Kauknochen ist kaputt gekaut. Hoffentlich haben Herrchen und Frauchen für Nachschub gesorgt.

Rainer, mit Dir spielt wohl keiner?
Ein neuer Tag, mittlerweile stelt sich schon so etwas von Routine ein. Morgens früh mit Herrchen Gassi gehen, Frühstück, in die Firma in mein Büro fahren, Gassi gehen, schlafen, fressen und wieder Gassi gehen.

Das Gassi Gehen auf unserer Stammtour wurde heute nur insofern interessanter, daß Herrchen mir heute das Wörtchen "Sitz" beibrachte. Ich hab schnell kapiert was er von mir wollte. Aber das muß er ja nicht gleich mitbekommen, ich find die Streicheleinehiten die ich immer bekomme so, toll, also tu ich so, als ob ich manchaml nicht verstünde was er will, dann hilft er bei SITZ immer nach und freut sich ein Loch in Bauch, wenn ich dann sitzen bleibe.

Heute hat es geregnet, die Wiese war so schön naß. Das kitzelt, wenn man darüber rutscht.

Am Abend haben wir dann zu Hause toll rumgetobt. Ich hab mal geschaut, womit ich Herrchen und Frauchen eine Freude bereiten kann und wie man unser Spiel etwas abwechslungsreicher gestalten kann. Dabei hab ich einen kleinen Tennisball gefunden. Der paßt ideal zu mir, ich kann ihn tragen!

Herrchen und Frauchen haben ihn ins Zimmer geworfen und ich hab ihn geholt und zu meinem Schlafplätzchen gebracht. Schnell hab ich gemerkt, dass man Leckerli abstauben kann, wenn man den Ball zu Herrchen bringt.

Leider hab ich mir beim rumtoben wohl mein eines Vorderbeinchen etwas verknickst. Als mein Herrchen das merkte, war er mit Frauchen sehr böse, da sie mich etwas unglücklich aus ihrem Schoß springen ließ. Und die Sessel sind doch recht hoch.

Also haben wir ersteinmal aufgehört. Ich war sowieso sehr müde. Herrchen war sehr besorgt und sprach gleich von Tierarzt und so... Was daß nur wieder ist? Ob ich das wirklich wissen will? Na vielleicht tut es ja nicht lange weh!

Na? Wer will mich Knuddeln?
Ha! Langsam hat Herrchen den Dreh raus. Immer wenn ich das Gefühl habe, daß ich gleich auslaufen werde, ist er zur Stelle und wir gehen zusammen Gassi. Mittlerweile haben wir auch eine feste Route gefunden, man kann viel Schnüffeln und auch ganz viel Rennen. Mit Herrchen macht das Spaß, da er richtig gut mit mir mithalten kann.

Vormittag und Nachmittag vergingen mittlerweile quasi routiniert. Am Anfang schimpfte Herrchen zwar einmal, da ich unbedingt ein Häufchen im Büro machen mußte. Aber ich kann doch nix dafür, daß wir nicht gleich nach unserer Ankunft im Büro auf Tour gegangen sind und Herrchen erst mich abgesetzt hatte und dann den Rest aus dem Auto holte.

Am Abend war ich wieder sehr müde. Doch plötzlich ertönte ein schriller Ton, ich erfuhr erst viel später, daß dies die Türklingel war und sich auf diese Art und Weise Besuch ankündigte. Herrchen hob mich fürsorglich hoch und öffnete die Tür. Ein großes Männchen und ein kleines Weibchen standen draußen. Das Weibchen war ja hin und weg von mir. So etwas hör ich gern!

Doch kaum war der Besuch im Wohnzimmer, meldete sich meine Blase. Ich mußte dringend mal raus!

Das fand ich dann toll. Der Besuch kam mit Herrchen und mir mit!

Von 'ner Katze verfolgt
Wir zogen also los und drehte die gewohnte Runde. Doch was war das, ein großes dickes Irgendwas versperrte auf einmal den Weg und knurrte und murrte so komisch. Herrchen war sehr besorgt und hielt sich dicht neben mir. Herrchen, brauchst Dir keine Sorgen machen, ich bin ja bei Dir!

Herrchen war das alles nicht geheuer, das das Untier, Katze genannt, uns so gegenüberstand. Er hob mich hoch und wir gingen weiter. Doch das Katzenvieh verfolgte uns. Langsam mit diskreten Abstand. Schön daß Herrchen mich bald absetzte, so konnte ich mir das Untier einmal genauer anschauen. Ich versteh garnicht, warum es so knurrte? Es wurde aber bald uninteressant. Denn wir waren nun auf meiner Rennstrecke und Herrchen und ich spurteten los! Meinen Besuch hatten wir schnell weit hinter uns gelassen. Also warteten wir, langsam schlossen die Zweibeiner wieder zu uns auf, in ihrem Schlepptau wieder die Katze, aber die war ja sooooo ein Langweiler, am besten ignorieren. Da ich mittlerweile auch brav Pippi gemacht habe, konnten wir nach Hause gehen

Herrchen und der Besuch unterhielten sich recht lange. Da sie nicht gerade leise waren, zog ich mich in den Flur zurück und streckte alle Viere von mir.

Ein schöner Tag!

Auch im Büro immer
eine gut gefüllte Futterschale
Es wird hell und Herrchen kommt endlich. Ich hab mir fast ein Loch in den Bauch gefreut, denn die Nacht ist doch recht langweilig. Stolz hab ich Herrchen gezeigt, wie schön ich schon gepullert habe. Komisch, Herrchen hat sich nicht gefreut, stattdessen hat er Frauchen aus dem Bett geholt und ist gleich mit mir Gassi gegangen. Das fiel mir leicht, da ich schon gepullert hatte, konnte ich mich voll aufs Streunen konzentrieren.

Nach einiger Zeit mußte ich wieder ins Auto gehen, diesmal wurde ich mit einem kurzen Band regelrecht angegurtet. Herrchen hielt das für eine gute Idee. Ich fand es furchtbar, war viel zu kurz. Allerdings hat mich mein neues Brustgeschirr mich nicht so eingengt wie das Alte, welches doch recht stark mir, vor allem beim schnellen Laufen, die Luft nahm.

In der Firma angekommen fand ich wieder die Kuscheldecke vor. Sehr gemütlich. Aber viel wichtiger, endlich gab es Frühstück!

Dann erst einmal die Augen zu machen und sich von innen begucken, schließlich war ich schon Dreiviertelsechs (5:45 Uhr, Anmerkung Webmaster) eine gute halbe Stunde stark am Joggen gewesen.

Als ich wach wurde, hat meine Blase arg gedrückt, ich hatte schließlich eine ganze Schüssel Wasser getrunken. Denn im Gegensatz zu zu Hause, wo meine Trinkschale in der Küche stand, ich mag diesen glatten Fliesenboden gar nicht, war mein Napf hier schön plaziert.

Schlafen am Futterplatz
Mein Herrchen hat dazu gelernt, er ist gleich mit mir raus gegangen. ich hab mich schnell in die Büche geschlagen und... hach... war das schön.
Mit leerer Blase sind Herrchen und ich wieder herrumgerannt wie verrückt. Und dabei ist mir aufgefallen, daß mein Brustgeschirr etwas zu locker saß. Als Herrchen dann wieder zurück gehen wollte, ich aber vom Herumtoben noch nicht genug hatte, wandte ich einen kleinen Trick an. Ich zog mit aller Kraft entgegen der Zugrichtung vom Herrchen, dadurch lockerte sich das Brustgeschirr, schnell ein Pfötchen durchgeschoben und ich war frei! Nur dumm, daß Herrchen den Trick irgendwie geahnt haben mußte. Da half alles Quiecken nicht, er hatte mich mit festem Griff im Arm.

Das es recht warm war, hab ich mich schnell wieder schlafen gelegt. Insgesamt hab ich Herrchen heute gezeigt daß ich verstanden hatte, zumindest glaubt er daß, aber in Wirklichkeit hab ich ihm nur beigebracht, wann ich mal dringend auf den Lokus musste...

Am Abend bekam ich dann Besuch, die Mutter von Herrchen kam. Irgend etwas an ihr gefiel mir nicht. Und ich war überrascht wie tief ich schon knurren konnte. Respektvoll hielt sie Abstand. Sie versuchte es dann mich mit Leckerli zu ködern. Aber so dumm bin ich nicht, da könnte ja jeder kommen. Das Leckerli hab ich aber trotzdem gekriegt. Mein Knurren hielt sie aber weiter auf Abstand. Dann nahm mich Herrchen auf den Arm. Ok, tu ich ihm den Gefallen und lass mich streicheln. Immerhin findet sie mich trotzdem süß! Und ich fand lustig, wie die alle gerätselt haben, warum ich knurrte. Ich könnte es ihnen sagen, aber ich tu es nicht. Ein paar Geheimnisse möchte ich auch für mich behalten.

Dann ging es nach Hause. In meinem Bauch hat es schon ziemlich gerumpelt. Denn das letzte Mal Häufchen machen, lag schon etliche Stunden zurück.

Spielen mit der Wäsche.
Leider verboten.
Als ich zu Hause war, war ich deshalb sehr nervös. Wieso kapierten die Dummies von Frauchen und Herrchen nicht, daß ich mich dringend entleeren mußte? Irgendwann wurde der Druck zu stark. Was raus muß, muß raus! Auweia gab das Ärger. Inflagrantie ertappt. So wütend hab ich Herrchen noch nicht erlebt. Und das Wörtchen "pfui" kam zu meinem Wortschatz endgültig dazu. Zum Glück scheint Herrchen nicht besonders nachtragend zu sein. Sie haben unser abendliches Gassigehen nicht einfach abgesagt! Denn mittlerweile mußte ich auch pullern. Schön, daß unser Rundgang wieder auf meiner Klo-Wiese vorbei führte. Frauchen hat sich sehr gefreut. Der Rest des Spaziergangs verlief eigentlich ziemlich ereignislos. Nur Herrchen hat mir ziemlich oft vorgeschrieben, wo ich langzugehen hatte. Frauchen läßt mir da mehr Freiheit!

Am Abend war ich dann sehr müde. Nur einmal gab es noch Aufregung. Herrchen und Frauchen schauten TV, wieder dieses laute Fussball. Und plötzlich, Herrchen und Frauchen schrien laut Tooooor und kurz danach krachte es mehrmals draußen ganz furchtbar, Herrchen schien das geahnt zu haben und hat Frauchen zu mir geschickt. Die hat mich dann in den Arm genommen und beruhigt. Man war das ein Schreck!

Was wird der nächste Tag an Aufregung bringen? Herrchen hat Besuch angekündigt. Mal schauen, was das für Zweibeiner sind...

Der erste Tag im Büro
Letzte Nacht war echt seltsam. Ich durfte nicht zu Frauchen und Herrchen ins Zimmer. Die haben mich immer auf meine Decke gesetzt. Und weil ich nicht allein sein wollte bin ich ihnen wieder hinterher. Aber Herrchen ist richtig böse geworden und hat mich immer wieder zurückgesetzt. Das fand ich so traurog. Haben die mich denn garnicht lieb? Ich habe es erst verstanden, als Herrchen am morgen zu Frauchen sagte er hätte Angst, dass sie sonst nachts auf mich rauftreten, wenn sie im Halbschlaf zur Toilette müssen. In die Toilette gehe ich übrigens nicht gerne, denn dort ist Fliesenboden und das ist so kalt an den Pfoten. Also habe ich mich widerwillig auf die Decke gelegt und war wohl so müde daß ich eingeschlafen war. Mitten in der Nacht war Herrchen mich dann besuchen! Mann war das toll! Kannst du mich nicht mitnehmen, Herrchen? Aber er ist dann wieder ins Bett gegangen und hat darauf bestanden, daß ich auf meiner Decke bleibe. Logo, hab ich auch gemacht. Bin ja schließlich kein Baby mehr! Am nächsten morgen war meine Blase schon gaaaanz schön voll.

Als Herrchen und Frauchen aufgestanden sind, habe ich mich wie irre gefreut, daß ich nicht mehr alleine bin und sie stürmisch begrüßt. Uh. Ah. Hat meine Blase gezwickt! Hat Herrchen sofort gemerkt, also hat er sich in Windeseile angezogen und mir mein viel zu kleines Brustgeschirr übergestülpt. Jetzt aber schnell in den Fahrstuhl und... da ist es dann passiert. Es ist einfach so aus mir ausgelaufen! Mann war mir das peinlich. Herrchen hat mit mir geschimpft. Als wir vor der Tür unten waren, hat er einen Knopf gedrückt. Dann hat plötzlich mein Frauchen was gesagt. Huch? Woher kam nur ihre Stimme? Jedenfalls hat Herrchen sie gebeten mein pipi aufzuwischen. Und in der Zwischenzeit ist er fast eine halbe Stunde mit mir draußen gewesen. Da konnte ich den Blumen guten Morgen sagen und rumtoben.

Dann sind wir hoch und Frauchen war schon angezogen. Auch das Frühstück war fertig und ich hab es mir erstmal auf meiner Decke gemütlich gemacht.

Dann ist Frauchen mit einem Rucksack auf dem Rücken losgegagen und kurz darauf sind auch Herrchen und ich wieder in das Auto gestiegen. Herrchen hatte meine Spielsachen und Decke dabei und auch waszu fressen.

Rumtoben macht furchtbar müde
Bei ihm wo er arbeitet gibt es eine große Lagerhalle und ein großes Büro. Drumherum ist ein toller Park und gaaanz viel Gras. In dem Büro und der Halle waren noch 5 andere Zweibeiner. Da sind der Sascha, der so nach Zigaretten (was ist das?) riecht, der Rene der noch jünger als Herrchen ist, der Gerd, der so kuschelig ist und eine Frau die alle Eva nennen. Sie findet mich total schnuckelig und lächelt immer voll lieb. Ach ja und dann ist da noch der Rainer. Er ist dort der äleste aber nicht der Rudelboss, was mich etwas verwirrt, und er ging ganz viel mit mir gassi. Den mag ich sehr gern. Und natürlich ist auch Herrchen da, aber der muss immer so viel am Computer arbeiten, telefonieren (das ist so ähnlich wie das Ding von heute morgen) und es kommen auch Leute zu uns mit denen er reden muss. Also nach einer Weile, wo ich alles erkundet habe (Mann ist das riiiiesig dort) musste ich dringend mal groß. Au weia und Herrchen war beschäftigt. Also habe ich mich hingestellt, gepresst und... dann hat mich auf einmal Herrchen geschnappt und mich raus vor die Tür in einen Rosenbusch gesetzt. Ah, schon viel besser. Da habe ich dann so richtig gedüngt ^_^;; .

Der Tag dort verlief eigentlich sehr schön. Ich wurde ständig nach draußen geführt und habe getobt und bin gerannt und mein Begleitmensch auch. Nur gepinkelt habe ich nicht, weil das war ja alles so schrecklich neu da. Klar, dass ich dann fürchterlichen Durst hatte. So habe ich eine ganze Schüssel voll Wasser geschlabbert. Aber als es am Pipi machen (heh, das Zeug muss doch schließlich wieder raus!) ging hat mein Herrchen immer fürchterlich geschimpft, weil ich 4 Mal in sein Büro gepinkelt habe. Menno! Was kann ich dafür, wenn er so unaufmerksam ist und nicht sieht, wenn ich muss?! Naja, und wenn ich vom toben zurück war, fielen mir immer schrecklich die Augen zu. da half kein gähnen und ich habe wohl einige Male tief und fest abgeratzt.

Aufmerksam alles im Blick
Zurück zuhause, wo es auf einmal sehr sauber und aufgeräumt war (ich erfuhr später daß Frauchen das gemacht hat), wurde ich dann stürmisch begrüßt. Und weil ich Frauchen sehr mag hab ich das auch gemacht. Auch wenn sie es nicht mag, wenn ich ihr liebevoll in die Hand zwicke. Wir haben ein bisschen gespielt, dann haben die beiden ein bisschen miteinander gesprochen und dann haben sie mich einfach allein gelassen! Das fand ich gar nicht lustig.

Nach ungefähr 1 1/2 Stunden kamen die beiden wieder und hatten 3 volle Tüten dabei. Ich kam sofort in den Flur um sie zu begrüßen. Dann, wieder im Wohnzimmer, was mein Revier ist, haben sie ausgepackt. Da waren ganz viele Sachen für mich. Neue schöne Edelstahlnäpfe, eine Leine, Brustgeschirr, Kauknochen, Bürsten, ein tolles rotes Halsband und noch einiges mehr, was ich nicht sehen konnte. Wir sind dann wieder gassi gegangen, wo ich dann mal groß musste aber pinkeln eben nicht. Kann mich nicht so recht an die tolle und interessante Umgebung gewöhnen.

Dann haben die Zweibeiner vor dem Fernseher gesessen und was gemampft. Dabei haben sie wieder Fußball geguckt. Frauchen war oft total traurig und hat oft aufgestöhnt. Ich habe es nicht verstanden, aber sie meinten irgendwas von wegen ihre Lieblingsmanschaft hätte total verloren.


Zum Trost habe ich sie dann zum spielen genötigt. Dann war es schon spät und sie sind ins Bett gegangen. Naja, und weil es ohne die beiden langweilig ist, bin ich dann auch irgendwann eingeratzt.

Schon als ich heute morgen aufwachte, hatte ich irgendwie ein komisches Gefühl.

Aber ich möchte mich erst einmal vorstellen: Meine Name ist Yuki vom königlichen Spreeufer. Ich bin ein Shiba-Inu.
 

Hier treffe ich zum ersten mal auf Elisa,
mein künftiges Frauchen

Bis zum Mittag verlief aber mein Tag wie die meisten in meinem bisher neunwöchigen Leben. Fressen, Schlafen und mit meinen Geschwistern rumtoben und einwenig Mama ärgern.

Doch dann war es irgendwie anders. Das Mittagessen fiel einfach aus.

Nach einiger Zeit tauchten zwei Zweibeiner auf. Ein Weibchen und ein Männchen. Da wir höflich sind und uns immer über Besuch freuen, haben meine Geschwister und ich die beiden Menschen stürmisch begrüßt. Wir wissen nämlich, daß das immer einen ersten tollen Eindruck bei den Zweibeinern hervorruft. Nach einer Weile verschwanden die beiden aber mit unserer Zwinger-Chefin.

Doch plötzlich wurde ich allein aus dem Zwinger geholt und ins Haus getragen. Zum ersten Mal ohne die Weggefährten! Wie furchtbar! Das verhieß bestimmt nichts Gutes. War ich vielleicht aufgeregt. Außerdem bekam ich das Ausgehgeschirr angelegt. Wo blieben meine Brüder? Wir sind nie getrennt Gassi gegangen!

Oje, nun wurde ich aus dem Haus getragen und in eines der kleinen Metalldinger gepackt mit dem die Menschen sich schnell von einem Ort zum anderen begeben, ich hab mal gehört, daß die Menschen Auto dazu sagen.

Ich fühlte, mein Leben befand sich an einer Trendwende.
 

Abschied von meiner
Zwinger-Mutter

Nachdem ich mich verabschiedet hatte, wusste ich zunächst nicht, wie mir geschah. Auf der Autofahrt war ich zwar schrecklich müde und bin aus dem Gähnen kaum heraus gekommen, aber es war alles sooo aufregend und neu, daß ich ganz zappelig war. Ich wollte schließlich nichts verpassen! Außerdem hoffte ich, daß bald mein Zwinger mit Mama und meinen Geschwistern auftauchen würde. Denn irgendwie war es mit den beiden fremden Zweibeinern doch recht unheimlich. Obwohl ich zugeben muß, mit dem Weibchen konnte man gut kuscheln!

Aber richtig genießen konnte ich es nicht. Es hat so gerumpelt im Auto und es gab viele Kurven. Irgendwann wurde mir dann klar, Mama, meine Brüder und Schwestern würde ich wohl so schnell nicht mehr wiedersehen. Da habe ich angefangen zu fiepen und immer wieder geheult, aber der weibliche Zweibeiner, ich denke, das sie das wird, was Mama als Frauchen mal bezeichnete, also mein neues Frauchen hat mir gut zugeredet und mir das Kommando `aus´ schon nahegebracht. Und weil ich schon öfters darauf reagiert habe, wurde ich viel gelobt. Das war schön.

Nach einer eeeeewig langen Zeit im Auto kamen wir endlich an meinem neuen Zuhause an. Und weil ich müde war, wurde ich hochgetragen. Das war auch schön.

In der Wohnung angekommen, habe ich erst einmal meine neue Wohnung beschnuppert und untersucht. Jeden Winkel kenne ich jetzt. Und das riecht alles so unterschiedlich hier! Sehr gewöhnungsbedürftig! Gottseidank kenne ich mein Frauchen schon sehr gut und erkenne ihren Geruch sofort. Deshalb bin ich froh, wenn sie in der Nähe ist.

Kuscheln mit Frauchen

Nachdem ich die Wohnung kennengelernt habe, haben sie mir gezeigt, wo ich schlafen kann. Sie haben mir ein schönes kuscheliges Pläzchen ausgewählt, ich glaube, das werde ich vorerst benutzen, vielleicht findet sich ja noch etwas besseres.

Nachdem ich rausgefunden hatte wo mein provisorischer Wassernapf und die Futterschale stehen, habe ich, um sicher zu gehen, dass es wirklich meines ist, was gefuttert. Und mein neues Herrchen meinte, es wäre an der Zeit gewesen, mal rauszugehen.
Außerdem mußte ich mal...

Also haben sie mir das viel zu enge Brustgeschirr angezogen und mir gut zugeredet, mitzukommen.
Nach so viel Überzeugungsarbeit haben sie mich doch neugierig gemacht. Also wieder auf die Schulter meines Frauchens und ab nach draußen.

Unten habe ich viel gezogen, bin viel rumgetollt und mochte lieber auf dem Rasen laufen, als auf dem Weg der so hart ist für meine Pfötchen.

Unterwegs habe ich 2 Enten verjagt, die da auf der Wiese saßen. Da mussten meine Leutchen ganz schön aufpassen, dass ich mich nicht auf die Enten stürze. Eine Bekannte meines Frauchens, die im Haus nebenan wohnt fand mich total süß und toll (hat sie so gesagt) und hat mich angestrahlt. Ich hatte aber erst eimal Angst vor ihr und habe mich nicht streicheln lassen. Also hob mich mein Herrchen hoch und sie konnte mich streicheln. War ja gar nicht so schlimm wie ich dachte. Sie schien mich jedenfalls zu mögen.

Wir sind dann gelaufen und im Sonenlicht kommte man laut meinem Frauchen mein schönes Fuchsfell bewundern.
Irgendwann konnte ich es nicht mehr anhalten. Ich nutzte eine Gelegenheit und schwups, waren zwei kleine Häufchen produziert. Mein Herrchen ist komich, hat er es doch mit einem Papiertaschentuch aufgesammelt und woanders hingeworfen. Erst später hab ich erfahren, daß man es nicht gern sieht, dass die Wege als Toilette verwendet werden. Von mir aus, solange *ich* es nicht wegräumen muß...

Plötzlich kam ein anderer Hund. Ein kleiner grauer Pudel, der aber schon älter war als ich. Der war ganz fürchterlich böse. Hat mich angeknurrt und mich beschnuppert. Wenn der mich beschnuppern kann, dann darf ich das auch!Dann fing er an zu bellen!
Ich hatte ganz fürchterliche Angst und habe mich in die Büsche geschlagen. Als der nicht aufhören wollte, hat mich mein Herrchen hochgehoben und ein Stück weggetragen.Mann, der ist ja richtig lieb!

Der Schreck saß mir noch in den Knochen, aber als ich weiter lief, war das bald vergessen.
Mein Herrchen hatte jetzt die Leine und ist mit mir gerannt, was ich toll fand.
 

Hach war ich müde...

Dann ging es wieder heim zu meiner neuen Wohnung. Ich Dummi traute mich erst nicht rein. Aber dann erinnerte ich mich, daß das ja jetzt meine Wohnung ist. ^_^;;

Naja, dann habe ich noch in der Wohnung getollt. Auf meiner Decke haben wir mit meinem tollen Ball gespielt, der aber noch viel zu groß ist. Den kann ich mit meinen Zähnchen noch garnicht umfassen! *jammer*
Aber dafür kann ich ja meinem Frauchen in die Finger beißen.
Das findet die garnicht toll. Ich glaube, sie versucht, mir das zu verbieten...

Ohje, war ich dann müde. Und wo ich grad so schön auf meiner Decke lag, konnte ich mich entspannen. DAS tat gut. Hab meine Augen geschlossen und alle 4e von mir gestreckt. Herrlich. Und Streicheleinheiten gab es auch dazu.

Naja, da mein Herrchen jetzt so laut etwas, was Fussball heißt guckt, bin ich geflohen und sitze jetzt hinter meinem Frauchen in ihrem Zimmer.

So ein aufregender Tag, ich hatte kaum Zeit meine Geschwister zu vermissen. Was wird es morgen geben?

Übrigens wiege ich schon 4 1/2 Kilo! Herrchen hat sich nämlich noch mit mir auf die Waage gestellt.